Aktuelle Bohrkampagne in Guhlen

Aktuelle Bohrkampagne in Guhlen

 

CEP brachte zur Jahreswende 2018/2019 erfolgreich die Erweiterungsbohrung Guhlen 1b von dem bestehenden Bohrplatz Guhlen nieder. Die Bohrung soll im nächsten Schritt genauer untersucht werden, um detaillierte Erkenntnisse über die Lagerstätte und die zu erwartenden Förderraten der Lagerstätte im Bewilliungsfeld Guhlen zu liefern.

 

Der Bohrplatz verfügt über 3 Bohransatzpunkte in einem versiegelten Bohrkeller. Der mittlere Ansatzpunkt wurde bereits für die 2012 niedergebrachte Bohrung Guhlen 1 sowie die davon abgelenkte Bohrung Guhlen 1a/2016 genutzt.
 

Aktuelle Meldungen zur Bohrkampagne in Guhlen:

 

06.02.2019 - CEP zieht weitere Untersuchungen der Lagerstätte vor

19.12.2018 - Viele interessierte Besucher bei den Tagen des offenen Bohrplatzes

26.11.2018 - Bohrung Guhlen 1a wird verfüllt - Fackelbetrieb möglich

12.11.2018 - CEP beginnt mit Erweiterungsbohrungen bei Guhlen
15.10.2018 - Brücke über das Mühlenfließ wird vermessen und Belastbarkeit geprüft
07.09.2018 - Routinemäßige Instandhaltungsarbeiten
 


Erweiterungsbohrung Guhlen 1b
 
Bei der Bohrung Guhlen 1b handelt es sich um eine weitere abgelenkte Bohrung von der Guhlen-1-Bohrung: Dazu wurde zunächst der untere Teil der Bohrung Guhlen 1a/2016 bis zum Ablenkpunkt in ca. 1.100 Metern Tiefe verfüllt. Anschließend wurde ein Ablenkkeil in die Bohrung Guhlen 1 gesetzt und die Bohrung Guhlen 1b abgelenkt in südwestlicher Richtung vom Bohrloch bis in die Zieltiefe von rund 2.500 Metern abgeteuft (Länge der Bohrung insgesamt ca. 3.100 Meter).
 
Die Bohrung wurde zur Jahreswende 2018/2019 erfolgreich niedergebracht. Genauere Untersuchungen sollen im Anschluss detaillierte Erkenntnisse zur Lagerstätte liefern.
 
Erweiterungsbohrung Guhlen 2
 
Nach Abschluss und Auswertung der Untersuchungen der Bohrung Guhlen 1b soll die Erweiterungsbohrung Guhlen 2, eine sogenannte Richtbohrung, vom östlichen Bohransatzpunkt des Bohrplatzes in südöstliche Richtung vom Bohrloch bis in die vertikale Zieltiefe von rund 2.400 Metern abgeteuft werden(Länge der Bohrung insgesamt rund 3.400 Meter).
 
Die Arbeiten für die Bohrungen, einschließlich der jeweilige Auf- und Abbau der Bohranlage, dauern nur wenige Monate. Nach Abbau der Bohranlage werden an der Bohrung verschiedene Messungen, ein sogenannter Bohrlochtest, vorgenommen, um die Lagerstätte zu bewerten. Die Messung nimmt nur wenige Tage in Anspruch. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die dafür benötigte Ausrüstung abgebaut und die Bohrung wird sicher verschlossen.
 

Grafik: Schematische Darstellung (nicht maßstabsgetreu) der beiden Erweiterungsbohrungen Guhlen 1b und Guhlen 2 (© CEP Central European Petroluem GmbH, 2018)

 
Weiterführende Informationen finden Sie im Informationspapier zu den Erweiterungsbohrungen Guhlen 1b und 2.