Aktuelles

Nachbarn fragen. Wir antworten.

 

Berlin/Guhlen, 26. Juli 2019 – CEP hält das Versprechen, möglichst umfassend und verständlich über unser Vorhaben in Brandenburg und zu den aktuellen Projektschritten zu informieren. Uns haben viele Fragen von Bürgern zu den kürzlich abgeschlossenen Testarbeiten an der Bohrung Guhlen 1b erreicht, die wir gern beantworten.
Uns ist bewusst, dass unser Vorhaben viele Befürworter hat, bisweilen aber auch Bedenken hervorruft. Es ist das Recht der Öffentlichkeit, Projekte wie unsere kritisch zu hinterfragen. Deshalb stellen wir uns dieser Diskussion bereitwillig und wollen daran gerne konstruktiv und mit Argumenten teilnehmen, die sich an Fakten orientieren. Wir möchten dabei möglichst konkret werden und die tatsächlichen Bedingungen und Gegebenheiten unserer Projekte einbringen.
 
Hier stellen wir die wichtigsten Fragen und unsere Antworten dazu vor:
 

Aktueller Stand der Testarbeiten bei Guhlen

1. Zum aktuellen Stand bzw. den Ergebnissen der Testarbeiten in Guhlen
2. Zum Verkehrsaufkommen während der Testarbeiten
 

Sicherheit und Umweltschutz

3. Zum Risikomanagement der CEP
4. Zur Verbrennung des Begleitgases während der Testarbeiten
5. Zur Entsorgung von Abfällen während der Testarbeiten
6. Zum Schutz von Trinkwasser
7. Zum Thema Radioaktivität im Zusammenhang mit den Testarbeiten
8. Zu Alarmübungen auf der Betriebsstätte
9. Zu Bedenken zu Erdbeben oder Bodenabsenkungen bei einer späteren Förderung
10. Zum Thema „Fracking“
11. Zu eventuell anfallendem Lagerstättenwasser bei der späteren Förderung
 

CEP in Brandenburg

12. Zu den bisherigen Aufsuchungsaktivitäten der CEP bei Guhlen
13. Zur Qualität des Erdöls und Erdgases im Feld Guhlen
14. Zu den nächsten geplanten Schritten im Bewilligungsfeld Guhlen
15. Zu möglichen neuen Bohr- und Förderplätzen im Feld Guhlen
 

 

Aktueller Stand der Testarbeiten bei Guhlen

 

1. Zum aktuellen Stand bzw. den Ergebnissen der Testarbeiten in Guhlen
Die zur Jahreswende 2018/19 erfolgreich niedergebrachte Bohrung Guhlen 1b auf dem Bohrplatz bei Guhlen wurde im Mai 2019 in einem Kurzzeit-Test genauer untersucht, um das Fließverhalten der Kohlenwasserstoffe aus der Lagerstätte zu überprüfen. Wir erwarten davon weitere Erkenntnisse darüber, ob die Lagerstätte wirtschaftlich zu erschließen ist.
Die Vorbereitungen und Aufbauarbeiten für die Testarbeiten haben am 6. Mai 2019 begonnen. Nach Beendigung der Testarbeiten wurde die Bohrung mit mehreren druckgetesteten und voneinander unabhängigen mechanischen Barrieren vorschriftsmäßig und sicher verschlossen und die Ausrüstung ab dem 17. Mai 2019 abgebaut.  
Derzeit werden die Ergebnisse des Kurzzeit-Tests noch eingehend analysiert und es liegt noch keine abschließende Bewertung vor.  Deshalb möchten wir zu diesem Zeitpunkt keine Angaben zu Details oder Teilergebnissen machen.
Das gilt auch für alle weitergehenden Fragen zu künftigen Entwicklungen der CEP-Aktivitäten in Brandenburg. Sobald hier für die Öffentlichkeit relevante Entscheidungen getroffen sind, werden wir – wie gewohnt – rechtzeitig und umfassend informieren.
Darüber hinaus werden wir Anrainer und relevante Stakeholder im Rahmen einer sogenannten Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung frühzeitig in ein mögliches Planrechtsverfahren (Raumordnung/Planfeststellung)  einbinden. So stellen wir als guter Nachbar sicher, dass von Anfang an die relevanten Fragen besprochen werden und so die lokalen bzw. regionalen Besonderheiten in die Planungen sowie das spätere Genehmigungsverfahren einfließen.
 

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2. Zum Verkehrsaufkommen während der Testarbeiten
Während der Testarbeiten an der Bohrung Guhlen 1b im Mai fanden rund 100 Lkw-Transporte statt; auf den Projektzeitraum waren dies im Durchschnitt 4 bis 5 Lkw-Transporte pro Tag. Diese haben das Verkehrsaufkommen nicht spürbar erhöht, da die Bundesstraßen grundsätzlich bereits regional und vielfach auch überregional stark mit Lkw ausgelastet sind.
In Absprache mit den zuständigen Ämtern und Gemeinden wurde eine Anfahrtsroute zum Bohrplatz gewählt, die umliegende Ortschaften möglichst vermeidet. Die Zuwegung erfolgte entsprechend über das öffentliche Wegenetz durch den südlich angrenzenden Guhlener Wald.
 

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Sicherheit und Umweltschutz

 

3. Zum Risikomanagement der CEP
Die Risiken für die Aufsuchung und Förderung von Rohstoffen in Guhlen sind aufgrund jahrhundertlanger Bergbauerfahrung und durch die behördliche Aufsicht sehr genau bestimmbar und können beherrscht werden. CEP betreibt ein konsequentes Risikomanagement. CEP beschäftigt ausschließlich ausgewiesene und erfahrene Experten aus der Erdöl- und Erdgasbranche und schreibt für alle Arbeiten, Anlagen und Prozesse höchste Sicherheitsstandards vor, um Risiken zu minimieren.
Alle Arbeiten von CEP unterliegen dabei strengen rechtlichen Auflagen und der permanenten Aufsicht durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) in Cottbus. In diesem Rahmen sind zahlreiche Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen definiert, die eine sichere Projektausführung gewährleisten. Dazu gehört u.a., dass Dienstleistungsunternehmen vorrangig nach den Kriterien des Arbeits- und Umweltschutzes ausgewählt werden, Mitarbeiter kontinuierlich gemäß den verbindlichen Regelwerken zum Arbeits- und Umweltschutz geschult werden, und sämtliche Anlagen und Ausrüstung regelmäßig durch unabhängige Sachverständige überprüft werden.
 

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4. Zur Verbrennung des Begleitgases während der Testarbeiten
Die aus der Lagerstätte anfallenden Gase setzen sich zum Großteil aus Stickstoff, Methan, Ethan und Propan zusammen. Radon wurde nicht im Gas aus der Lagerstätte nachgewiesen.
Das gesamte während des Kurzzeit-Tests im Mai 2019 aus der Bohrung Guhlen 1b angefallene brennbare Gas wurde direkt in die Verbrennungsanlage abgeleitet und dort unter sehr hohen Temperaturen von mehr als 1.100 Grad Celsius vollständig verbrannt. Die von uns eingesetzte Verbrennungsanlage führte während der Betriebsphase eine ständig brennende Stützflamme, so dass einströmendes Gas durch diese Stützflamme jederzeit gezündet und ohne Reaktionszeit der Anlage sicher verbrannt wurde.
Auch das in der Lagerstätte in vergleichsweise geringen Konzentrationen auftretende Sauergas wurde aus der Bohrung mit den Lagerstättenfluiden auszirkuliert und über die Verbrennungsanlage sicher verbrannt. Das nach der Verbrennung im Abgas befindliche Schwefeldioxid wird mit der Umgebungsluft so stark verdünnt, dass eine für die Umwelt schädliche Konzentration weiterer Reaktionsprodukte (z.B. Schwefelsäure) ausgeschlossen werden kann.
 

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5. Zur Entsorgung von Abfällen während der Testarbeiten
Alle während der Testarbeiten im Mai 2019 angefallenen Abfälle wurden durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe abtransportiert und fachgerecht entsorgt. Der Nachweis zum Abfallverbleib ist den Rechtsvorgaben entsprechend dokumentiert. Es sind keine Abfälle auf dem Bohrplatz verblieben.
 

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6. Zum Schutz von Trinkwasser
Der Bohrplatz Guhlen liegt nicht in einem Trinkwasserschutzgebiet. Rund 400 Meter vom Bohrplatz entfernt beginnt das Wasserschutzgebiet Ressen der Kategorie 3. Die Schutzzone 3 umfasst das gesamte weitere Einzugsgebiet der Wassererfassung. Die nächstgelegene Entnahmestelle für Trinkwasser innerhalb dieses Wasserschutzgebietes ist rund zwei Kilometer vom Bohrplatz entfernt. An der Entnahmestelle wird das Trinkwasser aus einer Tiefe von 36 Metern gewonnen.
Das Grund- und Trinkwasser im Wasserschutzgebiet Ressen wird durch die Arbeiten der CEP auf dem Bohrplatz Guhlen nicht gefährdet. Das Grundwasser ist von der Bohrung durch mehrfache Stahl- und Betonbarrieren sicher getrennt. Ähnlich wie beim Bau von Brunnen wird ein massives Standrohr aus Stahl als wichtigstes (aber nicht einziges) Element des Grundwasserschutzes installiert. Durch das Standrohr und die darauf folgende erste Rohrtour ist das Bohrloch bis zu einer Tiefe von 255 Metern vollständig von allen genutzten sowie potentiell nutzbaren Trinkwasserhorizonten sicher getrennt. Um das Standrohr herum werden ein versiegelter Bohrkeller und stabile Betonfundamente als sichere Aufstellfläche für die Bohranlage angelegt.
Der Unterbau eines Bohrplatzes ähnelt dem einer Tankstelle. Das im inneren Bereich des Bohrplatzes anfallende Regenwasser wird während der Projektarbeiten aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Der äußere Bereich ist für die Lagerung von Ausrüstung und als Stellplatz für Container asphaltiert. Hier wird das Regenwasser durch ein umlaufendes Rinnensystem ebenfalls gezielt aufgefangen, abgeleitet und durch ein Abscheidesystem gereinigt, welches regelmäßig überwacht, gewartet und beprobt wird.
 

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7. Zum Thema Radioaktivität im Zusammenhang mit den Testarbeiten
Alle unsere Testarbeiten werden durch ein umfangreiches radiologisches Monitoring und eine engmaschige Beprobung begleitet und durch eine akkreditierte Prüforganisation untersucht.
Während des Kurzzeit-Tests der Bohrung Guhlen 1b im Mai 2019 wurden keine radiologischen Auffälligkeiten bzw. keine radioaktiven Stoffe nachgewiesen. Ebenso wurden keine toxischen Stoffe oberhalb der definierten Grenzwerte (aus dem Arbeitsschutz an Arbeitsplätzen) vor Ort an der Betriebsstätte gemessen. Dies hat ein von CEP beauftragtes, unabhängiges Prüfinstitut (akkreditiert nach DIN ISO EN 17025) festgestellt.
Darüber hinaus ist wichtig festzustellen, dass CEP ausschließlich Lagerstätten in konventionellem Speichergestein untersucht, dem sogenannten Staßfurt-Karbonat. Die natürliche Radioaktivität dieses Gesteins liegt weit unter der natürlichen Radioaktivität, die zum Beispiel von den nahezu überall verwendeten Backsteinen oder Granitplatten in Gebäuden messbar ist.
In jüngster Zeit wurde vermehrt über die vermeintliche Gefahr durch mitgeförderte „Transurane“ gesprochen. Transurane sind sogenannte künstliche Radionuklide, die ausschließlich in kerntechnischen Prozessen wie etwa in Kernreaktoren vorkommen. In der Natur kommen Transurane dementsprechend nicht vor. Von der Tätigkeit der CEP gehen daher keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus, die besondere Vorkehrungen oder Informationen der Bevölkerung im Umgang mit radioaktiven Stoffen notwendig machen.  
 

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8. Zu Alarmübungen auf der Betriebsstätte
Gemäß unseren sehr hohen Sicherheitsstandards finden auf unserem Bohrplatz Alarmübungen in unregelmäßigen Abständen statt. Zielführend sind solche Übungen nur, wenn sie möglichst realitätsnah, d.h. unangekündigt sind und sich unsere Mitarbeiter nicht darauf vorbereiten können.
Um dem Informationsbedürfnis unserer Anrainer dennoch nachzukommen, wurden bzw. werden Übungen auf unserem Platz vorab der Leitstelle der regionalen Sicherheitsbehörden gemeldet. Zudem hatten wir während der Testarbeiten im Mai 2019 eine kostenfreie Bürgerhotline eingerichtet, die täglich 24 Stunden erreichbar war und bei der sich Bürger über die laufenden Arbeiten einschließlich geplanter Alarmübungen informieren konnten. Bei künftigen Aktivitäten werden wir aller Voraussicht nach erneut eine durchgehend besetzte Bürgerhotline einrichten.
Im Übrigen hat es, entgegen anderslautender Behauptungen, keine „Gasalarme“ auf dem Bohrplatz in Guhlen gegeben. Das ist in den Tagesberichten der CEP für die Aufsichtsbehörde LBGR, die die Fragensteller der BI auf ihren Antrag hin einsehen durften, klar ersichtlich. Aus den Tagesberichten geht eindeutig hervor, dass es in dem durch die BI angefragten Zeitraum (Jahreswende 2018/19) während der Bohrarbeiten zu keinem sicherheitsrelevanten Ereignis kam, somit kein Alarm ausgelöst wurde und auch kein akustisches Alarmsignal aus Übungszwecken ausgelöst worden ist.
Alle weiteren Angaben in den Tagesberichten enthalten schützenswerte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse und wurden aus diesem Grund unkenntlich gemacht. Als Wirtschaftsunternehmen in einem Konkurrenzmarkt haben wir das selbstverständliche Recht, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse vor öffentlicher Einsichtnahme zu schützen. Folgerichtig sind deshalb alle Daten in den Tagesberichten unkenntlich gemacht, die Aufschluss geben über die von uns eingesetzten Verfahren und Techniken sowie Rückschlüsse auf Arbeitsfortschritte oder Ergebnisse zulassen. Darüber hinaus haben wir personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO unkenntlich gemacht.
 

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9. Zu Bedenken zu Erdbeben oder Bodenabsenkungen bei einer späteren Förderung
Die Lagerstätte im Bewilligungsfeld Guhlen liegt in einer tektonisch stabilen, von natürlichen Erdbeben weitgehend freien Zone. Es sind durch eine Öl- und Gasförderung keine Geländeabsenkungen oder signifikanten Erdbeben zu erwarten und entsprechend aus der 50-jährigen Erdöl-Fördergeschichte im Osten Deutschlands auch nicht bekannt.
Das Öl und Gas lagert nicht wie fälschlicherweise oft angenommen in Ölseen oder Gasblasen, die ausgefördert werden und in sich zusammenfallen könnten. Das Speichergestein ist vielmehr ein über 250 Millionen Jahre gesetztes und stark verfestigtes Zechsteinkarbonat, in dessen natürlichen Poren und Klüften Öl und Gas seit Jahrmillionen sicher eingelagert sind. Zudem ist das Speichergestein durchschnittlich nur 40 Meter mächtig und durch die über zwei Kilometer starken darüberliegenden Gesteinspakete mit mehreren hundert Metern absolut dichten Salz- und Tonsteinlagen sicher abgedichtet.
 

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10. Zum Thema „Fracking“
Die im Feld Guhlen angetroffene Lagerstätte ist für den Einsatz der Fracking-Technologie nicht geeignet.
 

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11. Zu eventuell anfallendem Lagerstättenwasser bei der späteren Förderung
Der Umgang mit bei der späteren Förderung eventuell anfallendem und nicht mehr genutztem Lagerstättenwasser ist Teil der umfassenden umwelt- und wasserrechtlichen Betrachtungen und Planungen im Rahmen eines zukünftigen Planrechtsverfahrens. Grundsätzlich ist eine Rückführung von Lagerstättenwasser in das ursprüngliche Speichergestein gemäß des Wasserhaushaltgesetzes und EU-Rechts bergrechtlich genehmigungsfähig.
 

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CEP in Brandenburg

 

12. Zu den bisherigen Aufsuchungsaktivitäten der CEP bei Guhlen
2012 teufte CEP bei Guhlen in der Gemeinde Schwielochsee die vertikale Erkundungsbohrung Guhlen 1 ab. Die Bohrung war ölfündig, Tests zeigten jedoch nur ein geringes wirtschaftliches Nutzungspotenzial. Neuartige großflächige 3D-Seismikmessungen im Jahr 2014 ergaben anschließend aber ein besseres Bild über die Beschaffenheit und Ausdehnung der vermuteten Lagerstätte, so dass CEP beschloss, eine von der existierenden Bohrung Guhlen 1 abgelenkte Bohrung niederzubringen. Die Bohrung Guhlen 1a konnte 2016 Kondensat und Erdgas von hoher Qualität nachweisen. Damit war die Existenz eines größeren zusammenhängenden Öl- und Gasvorkommens aufgezeigt.
Mit der zur Jahreswende 2018/19 niedergebrachten und im Mai 2019 getesteten Bohrung Guhlen 1b möchte CEP die ersten Erkenntnisse zur technischen Förderfähigkeit und wirtschaftlichen Nutzung auch im restlichen Gebiet des Bewilligungsfeldes Guhlen bestätigen. Die Ergebnisse des Kurzzeit-Tests im Mai 2019 werden eingehend analysiert. Abhängig von den Ergebnissen werden wir anschließend entscheiden, ob wir mit dem Planrechtsverfahren für die Felderschließung beginnen oder ob weitere Erkundungen notwendig sind.
Alle Informationen zu unseren abgeschlossenen Projekten finden Sie auch auf unserer Webseite.
 

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13. Zur Qualität des Erdöls und Erdgases im Feld Guhlen
Das Lausitzer Erdöl ist ein sehr leichtes Öl mit geringem Schwefelgehalt - die am meisten nachgefragte Sorte Rohöl, da es weniger aufwendig im Raffinierungsprozess zu verarbeiten ist. Dieses Öl ist zu wertvoll, um als Kraftstoff oder Heizmittel verbrannt zu werden. Es wird vor allem in hochwertigen petrochemischen Produkten eingesetzt.
Die aus der Lagerstätte anfallenden Gase setzen sich zum Großteil aus Stickstoff, Methan, Ethan und Propan zusammen. Weitergehende Detailangaben sind schützenswerte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, die wir als Wirtschaftsunternehmen in einem Konkurrenzmarkt nicht öffentlich machen.
 

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14. Zu den nächsten geplanten Schritten im Bewilligungsfeld Guhlen
Abhängig von den Ergebnissen der im Mai 2019 abgeschlossenen Testarbeiten an der Bohrung Guhlen 1b werden wir entscheiden, ob wir mit dem Planrechtsverfahren für die Feldesentwicklung beginnen oder ob weitere Erkundungen notwendig sind.
Die Feldesentwicklung beschreibt dabei den Prozess zur potentiellen Förderung der Erdöl- und Erdgasvorkommen im Bewilligungsfeld (hier Feld Guhlen). Dafür ist ein umfassendes Planrechtsverfahren zur Prüfung und Genehmigung der Förderung gesetzlich notwendig.  CEP wird ein solches Verfahren mit einer umfangreichen, freiwilligen Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung begleiten.
Details zur Feldesentwicklung sind auf unserer Webseite beschrieben.
 

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15. Zu möglichen neuen Bohr- und Förderplätzen im Feld Guhlen
Es ist uns wichtig, zu betonen, dass Bohr- oder Förderplätze weder geplant noch beantragt sind. Die detaillierte Planung der Anzahl der Bohrungen und die Lage möglicher Bohr- und später dann Förderplätze ist Gegenstand des zukünftigen Planfeststellungsverfahrens, in dem lokale und regionale Gegebenheiten und Interessen ganz besonders berücksichtigt werden.
Die im August 2018 von uns in einer Bürgerinformationsveranstaltung gezeigte Grafik aus unserem Bewilligungsantrag für das Feld Guhlen beschreibt ein vorläufiges Konzept zur Feldesentwicklung – dieses Konzept ist zunächst als Ideenskizze für eine mögliche, optimale Entwicklung und Erschließung des Feldes Guhlen aus Sicht eines Ingenieurs zu verstehen. Dabei wurden z.B. vorhandene Naturschutzgebiete bereits ausgespart – eine tiefergehende Betrachtung der lokalen Gegebenheiten wie Ortslagen usw. wurde aber in dieser Phase ganz bewusst nicht vorgenommen.
In dieser Konzeptskizze ist von maximal 45 Bohrungen die Rede, die für die Entwicklung des gesamten Feldes Guhlen (330 Quadratkilometer) beschrieben worden sind. Mit moderner Richtbohrtechnik können heute mehrere Bohrungen von einem einzigen Bohrplatz aus niedergebracht werden – vom bestehenden Bohrplatz bei Guhlen wurden bereits drei Erkundungsbohrungen erfolgreich niedergebracht. In dem vorläufigen Konzept gehen wir von rund zwei bis vier Bohrungen pro Bohrplatz aus. Damit verringert sich die Anzahl der notwendigen Bohrplätze entsprechend erheblich. Um es aber nochmals zu betonen: Es gibt weder konkrete Planungen noch Anträge oder Genehmigungen für die in der Konzeptskizze beschriebene potentielle Feldesentwicklung. Konkrete Planungen sind ausschließlich dem Planrechtsverfahren vorbehalten.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.
 

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Weitere Informationen und Antworten finden Sie auf  unserer Webseite im „Faktencheck – Stimmt das wirklich?“ sowie in der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“.

Sie können uns auch jederzeit direkt kontaktieren unter:
E-Mail: buergerdialog@cepetro.de
Tel.: 030-243 102 154
Per Post an: CEP Central European Petroleum GmbH, Öffentlichkeitsarbeit, Rosenstr. 2, 10117 Berlin




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